Tania Silver

Tania heißt richtig wie schon oben geschrieben, Tania Silver. Geboren ist sie in Riga und ihr Zwinger nennt sich Rikmans. Das Licht der Welt hat sie am 11.08.06 erblickt und ist mit 9 1/2 Wochen nach Deutschland verkauft worden. Wir haben sie vom Zwinger Culture of Bulls abgeholt  der Zwinger ist in Bad Salzungen in Thüringen. Die Besitzerin des Zwingers ist genau so wie ich Mitglied im ACEB, was nichts anderes heißt wie Allgemeiner Club für Englische Bulldogs e.V. Die Züchterin kommt ursprünglich aus Russland und wohnt seid 1990 in Deutschland geboren ist sie in Otschje einer kleinen Stadt im Ural.  In Deutschland hat sie erst einige Jahre als Tierarzt-Helferin gearbeitet, bevor sie sich als liebenswerte verrückte, im freundlichen Sinne. Der Englisch Bulldog Zucht gewidmet hat. Wie schon erwähnt kommt Tania ursprünglich aus Riga der Hauptstadt von Lettland. Geschichte über Lettland. Unabhängikeitsbewegung.
Ein erwachendes Nationalgefühl der von Russland dominierten Letten führte zu Unabhängigkeitsbewegungen. Im Jahre 1917 wurden Gebiete im Baltikum umstrukturiert: Livland trat seinen estländischen Teil an Estland ab, bekam dafür aber im Süden Kurland angegliedert. Nach der deutschen Besatzung am Ende des Ersten Weltkrieges kam es zur Unabhängigkeitserklärung (18. November 1918) durch den Lettischen Volksrat. Die Rote Armee konnte den Anspruch der Sowjetunion gegen das von Esten und Deutsch-Balten unterstützte Lettland nicht durchsetzen und musste sich aus dem Baltikum zurückziehen. Einem gescheiterten Putschversuch der deutsch-baltischen Minderheit folgte dann eine lettische Regierung, die am 11. August 1920 im Friedensvertrag von Rīga auch die Anerkennung durch Russland erreichte. Die in diesem Vertrag durch die Sprachgrenze bestimmte Grenzziehung spricht Lettland auch Lettgallen zu. Das damals über eine tolerante Minderheitsgesetzgebung verfügende Land erlebte eine wirtschaftliche wie kulturelle Blüte. Am 15. Juni 1921 wurde vom Parlament der Beschluss über die Flagge und die Wappen Lettlands getroffen. Diese Insignien wurden von diesem Tag an von allen staatlichen Einrichtungen entsprechend verwendet.
1934 endete diese Zeit durch einen Staatsstreich, nach dem Karlis Ulmanis autoritär regierte. Während der Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg sah sich Lettland dann zunehmend unter Druck der Sowjetunion und Deutschlands. Am 5. Oktober 1939 zwingt die Sowjetunion Lettland ein Beistands- und Stützpunktabkommen auf. Am 31. Oktober 1939 wurde ein Umsiedelungsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Lettland unterzeichnet, von dem 48.600 Deutschbalten betroffen waren. Die Aktion wird am 15. Dezember 1939 für abgeschlossen erklärt. Lettland geriet im Zusatzprotokoll des Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes in die Einflusssphäre der Sowjetunion und musste der Stationierung von Sowjettruppen unter Gewaltandrohung zustimmen, welche Lettland am 17. Juni 1940 besetzten. 100.000 Letten wurden nach Sibirien deportiert. Die verbliebenen Reste der deutschen Minderheit, die jahrhundertelang die Bildungsschicht des Landes gestellt hatte, wurden ausgesiedelt. Eine prosowjetische Regierung ersuchte um Eingliederung in die Sowjetunion - ein Vorgang, der international als Okkupation und Annexion betrachtet und nicht anerkannt wurde. Von 1941 bis 1945 besetzte die deutsche Wehrmacht Lettland. Das Land trat als Generalbezirk Lettland im Rahmen des Reichskommissariats Ostland unter deutsche Zivilverwaltung, vom 25. Juli 1941 westlich der Düna (ohne Riga) und ab dem 1. September 1941 auch östlich davon. Lettische SS-Verbände aus Freiwilligen, später auch zwangsrekrutierte Soldaten kämpften im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite gegen die Sowjetunion. Im Herbst 1944 wurde das Land fast völlig von der Roten Armee besetzt. Daraufhin erfolgte eine erneute Verschleppung von Letten ins Innere der Sowjetunion. Bis 1953 wurden rund 120.000 Letten, vor allem Mitglieder der Ober- und Mittelschicht und Kollaborateure, getötet, inhaftiert oder deportiert. Zehntausende entzogen sich diesem Schicksal durch Flucht in den Westen, v.a. nach Deutschland, Schweden, und später weiter in die USA und nach Australien. In diesen Ländern entstanden diverse Exilanten-Gemeinden. In der Nachkriegszeit wurde eine Lettische SSR errichtet, die vom Westen zwar nicht anerkannt, aber hingenommen wurde. Anfänglicher Widerstand durch als „Waldbrüder“ bezeichnete Partisanen wurde bald gebrochen. In der Folge versuchte die sowjetische Zentralregierung, die lettische Bevölkerung gezielt zur Minderheit in ihrem eigenen Land zu machen und siedelte Bürger aus anderen Regionen der UdSSR in Lettland an. Deshalb lebten 1989 nur noch 52% Letten, aber 34% Russen, 4,5% Weißrussen, 3,5% Ukrainer, 2,3% Polen, 1,3% Litauer im Lande. 1935 lebten 77% Letten, 8,8% Russen, etwa 5% Juden, etwa 4% Deutsche, 2,5% Polen, 1,4% Weißrussen und nur 0,1% Ukrainer im Lande. Während der deutschen Besetzungszeit fanden Vernichtungsaktionen der deutschen Besatzungsmacht gegen Juden statt, die zur fast völligen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung Lettlands führten.
Am 4. Mai 1990 erklärte Lettland seine Unabhängigkeit für wieder hergestellt. Dieser Vorgang (auch als Singende Revolution bezeichnet) wurde seitens der Sowjetunion am 21. August 1991 gemeinsam mit der Unabhängigkeit Litauens und Estlands anerkannt. Anfangs galt Lettland politisch und wirtschaftlich als instabil. Insbesondere die zunächst restriktive Minderheitenpolitik wurde international wiederholt bemängelt. Im Laufe der 90er Jahre wurde diese jedoch europäischen Normen angepasst und die Wirtschaft erlebte einen Aufschwung. Am 20. September 2003 stimmten in einem Referendum 67% der Letten für den Beitritt ihres Landes am 1. Mai 2004 zur EU, 32% stimmten dagegen und 0,7% enthielten sich bei einer Wahlbeteiligung von 72,5%. Am 29. März 2004 wurde Lettland auch Mitglied der NATO.

So das war ein kleiner Politischer  Werdegang von Lettland